„Ich hatte das Glück, in Brüssel auf Anhieb in die von mir gewünschten Ausschüsse zu kommen“, erzählte der 41-Jährige den Parteifreunden. So ist er unter anderem Mitglied im Europäischen Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie im Ausschuss zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise. Balz sprach auch einige Probleme der kommunalen Ebene an. So sagte er, dass die Städte und Gemeinden ihre Möglichkeiten zum Sparen ausgeschöpft hätten und dass nun Bund und Länder verstärkt in der Pflicht seien.
Zum Thema möglicher Landkreisfusionen, die sich als Folge des Bevölkerungsschwundes ergeben könnten, betonte der Europaparlamentarier: „Ich bin kein Freund von Neubildungen in der Region, sondern mehr für interkommunale Zusammenarbeit. Strukturen, die gut sind, sollte man erhalten.“ Diese Meinung teilte Kurt-Heinz Zühlke allerdings nicht uneingeschränkt, wie sich in der Diskussion zeigte. Der CDU-Kreistagsabgeordnete hält – die Folgen des demografischen Wandels im Blick – Fusionen auf lange Sicht für notwendig. Erwogen wird derzeit etwa das Zusammengehen von Hameln-Pyrmont und Holzminden.
Am Nachmittag vor der CDU-Versammlung hatte Balz mit Wöltje das Unternehmen Phoenix Contact Electronics besucht.









