
Hameln-Pyrmont. Die Delegierten des Kreisparteitages der CDU Hameln-Pyrmont waren begeistert. Mit lang anhaltendem Applaus belohnten sie ihren Landratskandidaten Dr. Stephan Walter für seine programmatische Rede. Walter zeigte auf, wie er sich „den modernen Landkreis der Zukunft“ vorstellt und nannte als sein Ziel: „Hameln-Pyrmont muss in der 1. Liga der Landkreise in Niedersachsen spielen.“
Walter machte eine ganze Fülle konkreter Vorschläge. Das reicht von der Einsetzung eines Zukunftsrates und eines Zukunftsforum, das in ganz Hameln-Pyrmont Lösungen für Aufgaben der nächsten Jahre und Jahrzehnte debattieren soll, über Vorschläge zur besseren Versorgung mit Ärzten bis hin zur Veranstaltung einer Regionalschau und Maßnahmen zum Aufbau einer Bildungslandschaft.
Mit Verwunderung habe ich den Bericht über den Beschäftigungspakt der SPD für Kernkraftmitarbeiter gelesen! Selbstverständlich freuen wir uns als Mitarbeiter des Gemeinschaftskernkraftwerkes Grohnde über jegliche politische Unterstützung. Doch wie konnte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Herr Stefan Schostock, die Verunsicherung der Beschäftigten mit Händen greifen? Ich habe keinerlei Informationen, trotz Nachfragen, dass irgendein SPD-Politiker Gespräche mit Teilen der Belegschaft der Kraftwerksleitung oder der Belegschaftsvertretung geführt hat, auch nicht bei einer Rundreise durch das Weserbergland. Auch wenn sich die CDU, unter ihrer Kanzlerin Angela Merkel, in der Energiepolitik dreht wie ein Brummkreisel, was ihr meiner Meinung nach mehr geschadet hat als genützt, so waren einzig Dr. Stephan Walter als Landratskandidat der CDU und ein Teil der CDU-Fraktion der Gemeinde Emmerthal bei uns zu Gesprächen über Möglichkeiten nach der Stilllegung und über die Stimmung in der Belegschaft!
Thomas Gerl, Betriebsratsvorsitzender, Grohnde









